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Freitag, 27. Mai 2005 |
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10.00 |
Regen, was sonst! Tom füttert die Fische mit den übriggebliebenen Kartoffeln vom Vortag und ist glücklich. Der Captain beschließt, bis zum Scheitelpunkt zu fahren, nämlich Keshcarrigan (rotes Messer-Gabel-Symbol, sehr verlockend!). Eine schöne, mystische Fahrt, woran auch der Regen seinen Anteil hat. Die Crew reagiert mittlerweile jedoch schon recht sensibel auf das ständige Tropfen von oben, sodass die unbeschreibliche Romantik dieser Stimmung in uns vielleicht nicht mehr das perfekte Publikum findet. |
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14.00 |
Unser Tribut an Keshcarrigan: Yves entsorgt den Müllsack. Alles Weitere ersparen wir uns wegen Starkregens. Wir verzichten sogar darauf, zum örtlichen Restaurant zu pilgern um nachzusehen, ob es eventuell bereits aus dem Winterschlaf erwacht ist. Noch ein "closed" hätten unsere Nerven ohnehin nicht mehr weggesteckt. Also geht es Schuss durch nach Ballinamore, in unseren Heimathafen. |
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18.00 |
Regen. Etwas unwirsches Anlegen in Ballinamore, denn der Captain hat schon die Nase voll von der dauernden Pisse! Ein wenig aufräumen und dann ab zum Essen ins ??? Wir werden von einer feschen Kellnerin mit einem herzlichen: "Hello, Boys!" freundlichst aufgenommen und bedient. Die Mannschaft zieht ein erstes Resumee dieser Reise: echt viel Regen, nämlich wirklich zu viel Regen, aber trotzdem schön. Woran auch der unbestreitbare Komfort der Pénichette seinen Anteil hat: die autonome Zentralheizung ermöglicht nicht nur eine immer warme Stube, sondern trocknet auch die ständig feuchten Seemanns-Klamotten - und das ohne Motorenlärm. Auch die Größe der Räumlichkeiten ist bei Indoor-Wetter ein Vorteil, weil sich die Männer nicht gleich nach ein paar Stunden gegenseitig unglaublich auf die Nerven gehen. |




